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Unsere Partner

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Liebe Besucher der MARTHA-Seite,

endlich darf es auch bei uns nach der COVID-19 Pause weiter gehen!

Wir werden ab 18.06. die Klinikbesuche wieder aufnehmen und neue TeilnehmerInnen in die Studie einschließen.  Wir haben dafür ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet, um sowohl Ihre Gesundheit wie auch die unseres Klinikteams sicherzustellen. Unsere Studienärztinnen melden sich telefonisch bei unseren gelisteten Kandidatenfamilien, informieren sie über die Regelungen und vereinbaren die Besuche. Die ersten Termine sind schon vergeben, wie freuen uns auf Sie!
Bis unsere MitarbeiterInnen wieder in den Kliniken rekrutieren können, bedarf es noch einiger Abstimmungen und Vorbereitungen. Wir sind dabei, es wird noch etwas dauern.
Wir sind wegen der geltenden Abstandsregelungen tageweise in schichtweiser Belegung im Studienzentrum. Am besten erreichen Sie uns daher nach wie vor über Email. Bei Anruf am Studientelefon werden Sie auf eine Handynummer weitergeleitet.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Wir halten Sie auf dem Laufenden,

mit den besten Grüßen und guten Wünschen für Ihre Gesundheit

Ihr MARTHA-Studienteam

 


 

Liebe MARTHA-Besucher, liebe MARTHA-Interessierte oder Kandidaten, liebe MARTHA-Familien!

Ihre Gesundheit ebenso wie die unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen, wir möchten Sie alle durch Aktivitäten unserer Studie keinem zusätzlichen Risiko aussetzen. Auf Grund der aktuellen CORONA-Virus Pandemie haben wir daher entschieden, vorerst die Rekrutierung an unseren Klinik-Standorten für die MARTHA-Studie einzustellen und vorübergehend keine neuen Teilnehmer bei Studienvisiten einzuschließen. Wir bitten Sie um ihr Verständnis!

Wenn Sie bereits Teilnehmer der MARTHA-Studie sind, läuft alles weiter wie gewohnt: wir werden selbstverständlich  alles  dafür  tun,  dass  Sie  auch künftig  von  uns  Informationen erhalten,  Ihre Milchzusendung bekommen und wir Ihre Anfragen zügig bearbeiten.

Auch, wenn Sie sich für die Teilnahme an der Studie interessieren oder auf die Kandidatenliste genommen werden möchten, bitte wenden Sie sich per Email an unser Postfach oder rufen Sie unser Studienzentrum in München an:

martha-studie@med.uni-muenchen.de

089/4400 57930

Wenn es bei der Beantwortung Ihrer Fragen zu Verzögerungen kommen sollte, bitten wir um Ihr Verständnis: ein Großteil unserer MitarbeiterInnen arbeitet aus dem Homeoffice mit eingeschränkten Möglichkeiten oder hat andere Aufgaben außerhalb der MARTHA -Studie im CORONA-Einsatz zugeteilt bekommen.

Zu den veränderten Erreichbarkeiten haben wir auf der Teilnehmerseite weitere Informationen eingestellt, bitte loggen Sie sich unter ihrem MARTHA-Passwort ein.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir diese außergewöhnliche Situation gut überstehen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr MARTHA-Studienteam

 

Familie Rychert Sagnol und die
MARTHA-Studie:
eine Teilnehmerfamilie erzählt
Quelle: Privat

 

Wie wir von der MARTHA-Studie erfuhren:

Wir sind über eine Radiosendung im SWR auf die Studie aufmerksam geworden. Meine Mutter schickte uns einen Link zu dieser Reportage, als ich gerade schwanger war. In der Sendung ging es um das Allergierisiko bei Kindern und was Allergien auslösen kann. Unter anderem war auch ein Journalist der Süddeutschen Zeitung zu Gast, der von der MARTHA-Studie berichtete. Da sich das sehr interessant anhörte, haben wir angefangen, nach der MARTHA-Studie zu suchen und wurden auf der MARTHA-eigenen Internetseite fündig.

Warum wir uns für eine Teilnahme entschieden haben:

Wir haben in beiden Familien Fälle von Asthma. Daher wussten wir, welche Einschränkung diese Krankheit mit sich bringen kann, die wir Elisabeth gerne ersparen würden. Wir fanden die Idee der Studienteilnahme sehr spannend. Auf der Internetseite ist alles gut und ausführlich beschrieben. Deswegen haben wir uns entschlossen, an dieser Studie teilzunehmen.  
Auch wenn wir nicht wissen ob Elisabeth wirklich die Studienmilch bekommt oder nur die Vergleichsmilch, da es sich um eine Blindstudie handelt.  
Da Elisabeth auch schon vorher von uns täglich Milch bekommen hat, war der Mehraufwand nicht groß. Wir freuen uns, dass wir nur dadurch, dass Elisabeth zweimal am Tag Milch trinkt, einen Beitrag zu der Forschung in diesem Bereich leisten können.

Unser erster Kontakt mit dem MARTHA-Team:

Bevor wir uns endgültig für die Teilnahme an der Studie entschieden haben, haben wir bei der MARTHA-Studie angerufen und haben uns noch mehr Informationen geholt. Wir waren zum Beispiel nicht sicher, wieviel Aufwand es ist, da wir selber nicht in München wohnen, sondern immer von weiter anreisen müssen.  Aber wir sind an eine sehr kompetente Mitarbeiterin gekommen, die die letzten Bedenken ausgeräumt hat, indem sie alle Fragen zum Verlauf der Studie beantwortet hat.

Unser erster Klinikbesuch:

Wir waren bis jetzt nur bei der Eingangsuntersuchung und die verlief sehr gut. Da wir nicht in München wohnen, sind wir morgens mit dem ICE angereist, unser Termin war erst zur Mittagszeit. Wir wurden schon von der Leiterin der Studie und einer Kinderärztin erwartet und freundlich empfangen. Sie sind dann mit uns nochmal alles Wichtige durchgegangen, haben uns über den Verlauf der Studie eingehend informiert, und aufgeklärt, welche Risiken es gibt. Dann mussten wir noch einen längeren Fragebogen zu Elisabeths Gesundheit und auch zu der medizinischen Vorgeschichte der Eltern beantworten.  
Die eigentliche Untersuchung ging schnell. Weil untersucht wurde, ob Elisabeth auch gesund ist, musste leider etwas Blut bei Elisabeth abgenommen werden, was aber nach kurzer Zeit, auch durch die gute Betreuung, schon wieder vergessen war. Am Ende wurde noch alles Logistische erklärt, dass uns die Milch in regelmäßigen Abständen zugeschickt wird und wie wir die Milch mischen müssen. Alles in allem waren wir höchstens zwei Stunden in der Klinik beschäftigt und hatten somit noch Zeit am Nachmittag. So konnte Elisabeth das erste Mal ein bisschen München besichtigen und Freunde besuchen, bevor wir abends wieder mit dem ICE nach Hause gefahren sind.

Unsere Erfahrungen mit der Milchzubereitung und Milchgabe:

Elisabeth hat vorher schon Pulvermilch getrunken und sie hatte keine Probleme bei der Umstellung. Weder geschmacklich scheint sie einen Unterschied gemerkt zu haben, noch hat sie mit Bauchschmerzen, Ausschlag oder ähnlichem darauf reagiert. Wir hingegen finden, dass unsere Studienmilch besser riecht und eher wie echte Milch schmeckt. Mit der Milchzubereitung und der Milchgabe waren wir vorher schon vertraut, da sich diese nicht zu sehr von der handelsüblichen Pulvermilch
unterscheiden. Die einzige Schwierigkeit ist, wenn wir in den Urlaub fahren.  Da müssen wir immer alles mitnehmen und vorher abschätzen wie viel Milchpulver wir brauchen werden und wo wir das Wasser herbekommen. Aber auch das lässt sich mit ein bisschen Organisation gut händeln. Die Milchgabe ist jetzt gut in unseren Alltag integriert, es ist immer das Erste, was Elisabeth vor dem Frühstück trinkt. Abends ist die Milchflasche zum Ins-Bett-Geh-Ritual geworden, denn sie trinkt ihre Milch immer während sie ihre Gute-Nacht- Geschichte hört.

Das würden wir anderen Eltern raten, die eine Teilnahme überlegen:

Wir reden des Öfteren mit befreundeten Eltern über die Studie. Diese haben immer am Anfang die Bedenken, dass man sich zu sehr einschränkt und dass der Aufwand zu groß ist. Aber für uns ist der  Mehraufwand überschaubar, da wir sowieso schon Milch mit der Flasche gefüttert haben. Wir sind froh, dass wir mit diesem geringen Einsatz unseren Teil zu der Forschung der MARTHA-Studie beitragen können und hoffen dass wir eventuell schon bei Elisabeth das Risiko auf Allergien und Asthma senken können.

 

Grußwort der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege


vom 01.04.2019

Liebe Besucherinnen und Besucher,

eine chronische Asthma-Erkrankung ist eines der häufigsten Gesundheitsprobleme im Kindes- und Jugendalter. Nicht nur die betroffenen Kinder leiden unter dieser Krankheit, auch für ihre Familien bedeutet dies eine dauerhafte Einschränkung und große Belastung. Andere allergische Erkrankungen wie der Heuschnupfen betreffen bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Die Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Erika von Mutius erforsch seit vielen Jahren die Entstehung von Asthma und Allergien im Kindesalter. In den sogenannten Bauernhofstudien wurden schützende Faktoren auf dem Bauernhof entdeckt, welche nun auch Kindern, die nicht auf einem Bauernhof aufwachsen, zugänglich gemacht werden sollen. Mit der MARTHA-Studie möchte diese Forschungsgruppe nun beweisen, dass der regelmäßige Genuss von naturbelassener aber mikrobiologisch sauberer Milch im frühen Kindesalter, der Entstehung von Asthma und Allergien entgegenwirken kann. Gelingt das, wäre damit eine sehr einfache Möglichkeit zur Vorbeugung gefunden und viele Kinder könnten davon profitieren. Das Bayrische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege begrüßt daher die MARTHA-Milchinterventionsstudie ausdrücklich und bittet Sie, die Studie durch Ihre Teilnahme aktiv zu unterstützen! Nur wenn sich ausreichend viele Familien beteiligen, kann die Studie gelingen.

Ihre,

Melanie Huml MdL Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

 


Aktuelles


Großartige Neuigkeiten: Wir sind bereits 980 MARTHA-Familien. (20.04.2020)



Eine interessante Veröffentlichung in des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten - Freispruch für die Milch (22.07.2019)

http://www.kern.bayern.de/wissenschaft/107510/index.php



Studienaufruf des deutschen Allergie- und Asthmabundes (vom 16.05.2019)

https://www.daab.de/blog/2019/03/neue-studie/


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